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Hamburgs Schulen öffnen die Türen, aber Einschränkungen bleiben

28. Juli 2020 13:30 Uhr

Nach den Sommerferien bieten alle Hamburger Schulen wieder umfassende Unterrichts- und Ganztagsangebote. Schulsenator Ties Rabe: „Auf der Grundlage der klaren Beschlüsse der Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin und der Kultusministerkonferenz sowie in Abstimmung mit den anderen Bundesländern werden auch in Hamburg die Schulen nach den Sommerferien wieder öffnen. Dabei bleiben wir vorsichtig: Auch weiterhin müssen alle Beteiligten besondere Hygieneregeln einhalten.“

Die bisherigen Abstandsgebote bleiben im Kern bestehen, werden jedoch für Schülerinnen und Schüler derselben Klassenstufe in bestimmten Situationen aufgehoben. Dadurch können sie wieder in ihrer früheren Klassengemeinschaft lernen. Die Schulen sollen den Schulbetrieb so organisieren, dass die Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern reduziert und auf die eigene Klassenstufe beschränkt bleiben.

Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen müssen weiterhin den Mindestabstand einhalten. Das gilt auch für alle Erwachsenen wie zum Beispiel die Lehrkräfte. Eltern und schulfremde Personen müssen beim Betreten der Schule zusätzlich Masken tragen. Lehrerkonferenzen, Elternabende und Einschulungsfeiern sind zulässig, solange der Mindestabstand und auf Seiten der Eltern die Maskenpflicht eingehalten wird.

Durch das eingeschränkte Abstandsgebot für Schülerinnen und Schüler derselben Klassenstufe sind wieder umfassende Unterrichts-, Ganztagsangebote im Klassenverband möglich, mit Einschränkungen sogar in Sport und Schwimmen sowie Musik und Theater. Weil hier die Infektionsgefahr höher ist, gelten allerdings besondere Vorsichtsmaßnahmen. So bleiben Sportarten mit Körperkontakt untersagt, das Singen ist auch in der Klassengemeinschaft nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen erlaubt. Jahrgangsübergreifende Chöre oder Orchester sind nur möglich, wenn alle Schülerinnen und Schüler großzügige Abstände einhalten.

Der Unterricht in der normalen, fest zusammengesetzten Schulklasse ist das Kernelement des künftigen Schulbetriebs. Ergänzend dürfen Schülerinnen und Schüler auch in weiteren, anders zusammengesetzten Lerngruppen lernen, beispielsweise in unterschiedlichen Oberstufenkursen. Voraussetzung ist, dass in diesen Lerngruppen ausschließlich Schülerinnen und Schüler desselben Jahrgangs lernen.

Schülerinnen und Schüler sowie schulisches Personal mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorliegt. Kranke Schülerinnen und Schüler sowie Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die keinen negativen Test vorweisen können und noch nicht in Quarantäne waren, werden umgehend nach Hause geschickt und dürfen die Schule vorerst nicht betreten.

Lehrkräften sowie allen weiteren Schulbeschäftigten wird die Schulbehörde transparente Visiere sowie FFP-2-Masken als Gesundheitsschutz kostenlos zur Verfügung stellen. Darüber hinaus bietet die Schulbehörde ihnen an, dass sie sich bis zu den Herbstferien auch ohne Symptome und bei Bedarf sogar mehrfach bei ihrem Hausarzt auf Corona testen lassen können. Die Tests sind für Schulbeschäftigte kostenlos und ohne organisatorischen Aufwand möglich. Grundlage ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen der Schulbehörde und der kassenärztlichen Vereinigung.

Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Gründen zu Hause bleiben müssen, bekommen dort ein vollwertiges Lernangebot in allen Schulfächern. Um den Fernunterricht zu verbessern, hat die Schulbehörde in den Sommerferien knapp 39.000 zusätzliche Laptops und Tablets bestellt, die zurzeit an die Schulen ausgeliefert werden. Zusammen mit den bereits vorhandenen 11.000 Geräten stehen damit rund einem Viertel aller Schülerinnen und Schüler mobile Computer zur Verfügung, die die Schule für den häuslichen Gebrauch ausleihen kann. Das ist bundesweit die beste Digital-Ausstattung.

Wenn Schülerinnen und Schüler im Fernunterricht zu Hause trotz dieser Unterstützung keine digitalen Geräte einsetzen können, sollen sie mit ihren Lehrkräften regelmäßig wöchentlich Arbeitsbögen, Arbeitshefte, Bücher und handschriftliche Arbeiten austauschen. Zusätzlich zu den üblichen Kommunikationswegen muss die Schule im Fernunterricht künftig auch wöchentliche, regelmäßige Telefongespräche mit den Schülerinnen und Schülern organisieren, um den Lernerfolg zu sichern.

Nach wie vor müssen an allen Schulen Hygieneregeln wie zum Beispiel die Husten- und Niesetikette, das regelmäßige Händewaschen und besondere Sauberkeitsregeln eingehalten werden. Ergänzend zu den üblichen Reinigungsintervallen wird künftig jeder Schule eine ständig verfügbare Reinigungskraft für Adhoc-Maßnahmen zugewiesen.

Zu Beginn des Schuljahres wird der Lernstand aller Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3, 4, 5 und 7 in den Kernfächern getestet. Auf der Grundlage der Testergebnisse entwickeln alle Schulen Förderkonzepte, um Lernrückstände aufzuholen. Die Förderangebote können auch Lernangebote in den Herbstferien umfassen.

Darüber hinaus sollen die Schulen bis zu den Herbstferien ausnahmslos in jeder Woche den vollständigen Unterricht nach Stundentafel erteilen. Projektwochen, Ausflüge, Theater- und Musikprojekte sowie weitere Schulaktivitäten sind in dieser Zeit nur zulässig, wenn sie nicht zu Lasten der regulären Unterrichtsstunden gehen. Klassenreisen sind bis zu den Herbstferien untersagt.

Schulsenator Ties Rabe: „Es ist trotz der in Hamburg erfreulichen Entwicklung der Pandemie nicht auszuschließen, dass bei einer dramatischen Veränderung der Lage der Präsenzunterricht wieder eingeschränkt werden muss. Deshalb muss jetzt die wertvolle Schulzeit optimal für den Präsenzunterricht im Sinne des Lernerfolges der Kinder und Jugendlichen genutzt werden.“

Link zur Schulbehörde hier.

Antolin-Auszeichnung der Viertklässler

Leider hieß es zum Schuljahresende „Abschied nehmen“ von unseren tollen Viertklässlern. Da wir uns an die Corona-Bestimmungen halten mussten,  erfolgten die Abschiedsfeiern in kleinen Gruppen und in diesem Rahmen wurden auch einzelne Kinder besonders geehrt.

In der Klasse 4 c gab es für alle Kinder Abschluss-Antolin-Urkunden, da diese Kinder das Leseportal Antolin im Internet während der vierjährigen Grundschulzeit besonders fleißig genutzt haben. Einen außergewöhnlichen und bisher einmaligen Rekord erzielte dabei der Schüler Sripada Mattihalli, der am Ende der vierten Klasse 468 Bücher gelesen und damit bis heute 12219 Punkte gesammelt hat. Er erhielt eine besondere Anerkennung durch die Schulleiterin Frau Graf, die ihm neben der Urkunde auch einen Antolin-Rucksack mit weiteren Geschenken überreichte (siehe Foto). Auch die Schülerin Yasmin Djelassi wurde besonders geehrt, denn sie erzielte durch ihren besonderen Fleiß beim Lesen insgesamt  7779 Punkte im Antolin-Leseportal (siehe Foto). Diesen beiden Kindern und allen anderen Kindern der vierten Klasse wünschen wir weiterhin so viel Freude und Erfolg beim Lesen und natürlich einen guten Start in den weiterführenden Schulen.

 

Claussen-Simon-Stiftung stiftet 25 Tablets

…auch die Kersche macht mit… wir verleihen Tablets

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Familien und Lehrkräfte der Kersche einige Zeit im Homeschooling. Mit viel Kraft und Engagement arbeiten die Kinder, Eltern und das Kersche-Team eng zusammen und können trotz der Distanz die Situation gut meistern.

Auch die digitale Beschulung war ein ganz großes Thema:

Dank der Claussen-Simon-Stiftung konnten 25 Tablets für die Kersche beschafft werden, welche an die Kinder verliehen worden sind. Diese großartige Spende kam unserer Schülerschaft zugute.

Wir sagen DANKE!!!

Psychologische Sprechstunden

Psychologische Sprechstunden für Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schulbehörde

Die Schulschließungen stellen zurzeit alle vor eine ganz neue Situation – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Mitarbeiter der Hamburger Schulbehörde. Beruflich und privat ist diese Zeit für alle eine große Herausforderung, es entstehen viele Fragen, Unsicherheiten und Ängste. Einige geraten vielleicht am Arbeitsplatz an ihre Belastungsgrenze, andere arbeiten im Homeoffice und müssen Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bekommen, was zu Konflikten führen kann. Deshalb bietet das HonigHelden-Team der Stiftung Children for Tomorror in Zusammenarbeit mit der Hamburger Schulbehörde eine psychologische Sprechstunde und eine Kreativ-Sprechstunde an.

Die Sprechstunden sind vertraulich und finden per Telefon und Videochat statt. Sie richten sich an Kinder, Eltern, Lehrkräfte und BSB-Mitarbeiter. Für geflüchtete Familien stehen bei Bedarf Dolmetscher bereit. Die Therapeuten, darunter Psychotherapeuten sowie Tanz-, Kunst- und Bewegungstherapeuten, beraten und unterstützen bei privaten und beruflichen Herausforderungen – damit das Schulsystem stark bleibt! Psychologische Sprechstunde montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr, Kreativsprechstunde (Beratung zur Gesundheitsförderung und Entspannung durch kreative Kunstaktivitäten einzeln oder in Kleingruppen-Videochat) montags bis freitags von 10 bis 11 Uhr und nach Absprache.

Mehr Informationen im Download: 20200331_Cft_HonigHelden_Info_Sprechstunden

Die Klasse 4 c lädt die IVK zur Europa-Ausstellung ein

Mehrere Wochen lang hat sich die Klasse 4 c im Sachunterricht mit dem Kontinent „Europa“ beschäftigt und viel über die derzeit 47 Länder Europas gelernt. Am Ende der Unterrichtseinheit bildeten die Kinder Gruppen und erarbeiteten Länderplakate zu sechs verschiedenen Ländern des Erdteils Europa: Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Polen und die Türkei.

Die Viertklässler besorgten sich selbständig Informationen aus dem Internet, aus Büchern, Prospekten oder durch Befragungen ihrer Eltern oder Bekannten. Nachdem die einzelnen Gruppen vor der Klasse ihre Ländervorträge gehalten hatten, kam die Idee auf, das Wissen und die Begeisterung für die europäischen Sehenswürdigkeiten und Ländermerkmale mit anderen Kindern zu teilen.

Am letzten Schultag vor den Frühlingsferien war es dann so weit. Die Kinder der IVK (Internationale Vorbereitungsklasse) besuchten auf Einladung der Klasse 4 c die Europa-Ausstellung der Klasse. Dabei konnten sie die Länderplakate anschauen, den einzelnen Vorträgen zuhören, landestypische Spezialitäten probieren und zum Schluss Fragen an die Experten aus den Ländergruppen stellen. Es war ein sehr schöner, informativer Schulvormittag, der sicherlich sowohl den Besucherkindern als auch den vortragenden Kindern in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an die interessierten IVK-Kinder und an die begeisterten Referentinnen und Referenten.

Fotodokumentation 17. Streitschlichtungstage September 2019

Liebe Teilnehmende der 17. Hamburger Streitschlichtungstage,

ich freue mich, euch und Ihnen hiermit den link zur Fotodokumentation der 17. Streitschlichtungstage zusenden zu können. Aus organisatorischen Gründen hat es leider etwas gedauert, bis diese fertiggestellt werden konnte. In diesem Jahr wird es keine Druckversion der Broschüre geben, sie steht zum Selbstdruck oder zur Ansicht als pdf zur Verfügung.

https://www.hamburg.de/contentblob/13628304/de9cd6107e0f72b94139c26cc38580cd/data/streitschlichtungstage-2019.pdf

Ich wünsche euch und Ihnen viel Spaß beim Durchstöbern, Lesen und Bestaunen der Fotos, aus meiner Sicht ist die Stimmung von der Fotografin, Frau Elwira Zalewska, toll eingefangen worden.

Last but not least, die nächsten Streitschlichtungstage finden am 3. und 4. Juni 2020 statt. Die Einladung dafür geht gleich nach den Märzferien raus und ich freue mich wieder auf zahlreiche Anmeldungen,

herzliche Grüße!

Tanja Hotes

Behörde für Schule und Berufsbildung
Beratungsstelle Gewaltprävention (B33)
LZ: B 33-15
Hamburger Straße 129
22083 Hamburg
Tel.: 040-42863-7019
Fax: 040-427313646
tanja.hotes@bsb.hamburg.de

 

Elternbrief mit wichtigen Terminen 2020

Hamburg, 16.01.2020

Liebe Kinder, liebe Eltern und liebe Erziehungsberechtigte,

mit diesem ersten Info-Brief möchte das Kersche – Team Euch, liebe Kinder, und Sie, liebe Eltern, ganz herzlich im neuen Jahr 2020 begrüßen!

Die Weihnachtsferien sind geschafft und mit großen Schritten gehen wir auf das Ende des 1. Schulhalbjahres zu. Für unsere 4. Klassen bricht nun eine sehr wichtige und aufregende Zeit an. Mit dem Halbjahreszeugnis werden die Weichen für die weiterführenden Schulen gelegt.
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Schülerrat 2019/20 bei der STEG

Der neugewählte Schülerat war bereits vor seiner ersten Sitzung und vor der Wahl der Vorsitzenden aktiv. So wurden die gewählten VertreterInnen der 3. und 4. Klassen in ein Stadtentwicklungsprojekt partizipatorisch eingebunden.

Geleitet wurden die beiden Veranstaltungen von der STEG (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg mbH), in persona Frau Claudia Osten, die mit unseren Kindern an zwei Nachmittagen über eine schönere und kindgerechtere Gestaltung der näheren Schulumgebung gesprochen hat.

In einem ersten Schritt hat sie mit den Kindern eine Art Mindmapping betrieben und sie über den Nahbereich Erinnerungslandkarten erstellen lassen.

Eine Woche später gab es dann nach einer leckeren Pizza eine einstündige Ortsbegehung . Auf dieser haben die Kinder für sie relevante Punkte bewertet und sich geäußert, welche verbessernden Ideen sie zu bestimmten Orten haben.

Abschließend wurden diese Ideen auf Papier gezeichnet oder beschrieben und fließen somit mit den Ideen des Bürgerbeirates in die Planungen der SteG ein, wenn es um bauliche Veränderungen im Stadtteil geht.

Wir sind überaus froh und ein bisschen stolz darauf, dass wir auf diesem Wege echte Teilhabe erleben durften und bedanken uns auch noch einmal bei der SteG , dass wir  eingebunden worden sind.