Pausenhelfer in Coronazeiten

Wie auf alles, wirkt sich die Pandemie auch auf die Arbeit und Ausbildung unserer PausenhelferInnen aus. So können wir in diesem Jahr nicht – wie traditionell üblich- im November die Ausbildungsausfahrt mit den Kindern der 3. Klassen machen. Ausfahrten mit Übernachtungen sind bis zum Jahresende generell verboten, danach muss erst einmal geschaut werden, wie sich die Einschränkungen dann gestalten. Diese Planungsunsicherheit macht eine Zusage an Schullandheime faktisch unmöglich.
Aber auch die tägliche Arbeit der aktiven PausenhelferInnen ist deutlich beeinflusst. Das Pausenhelferbüro ist geschlossen, die Schlichtungen finden nun nicht mehr in aller Ruhe im vertraulichen Rahmen statt, sondern auf dem Schulhof im Stehen, am Ort des Geschehens. Dies stellt die schlichtenden Kinder vor Probleme (Einmischung von unbeteiligten Kindern, allgemeine Unruhe, weniger Möglichkeit, sich auf die Streitenden zu konzentrieren).
Umso stolzer können wir auf unsere 19 Kinder sein, die zurzeit in allen Pausen außer mittwochs – da sind alle vierten Klassen beim Schwimmen- in Vierergruppen auf dem Schulhof schlichten. Danke !
Die „nächste Generation“ der jetzigen DrittklässlerInnen steht auch schon in den Startlöchern. Herkömmlicherweise werden die BewerberInnen bereits im April gewählt, aufgrund des Lockdowns und der anschließenden Teilgruppenbeschulung fand die Wahl erst im Oktober statt.
Im November laufen die Bewerbungsgespräche von 24 Kindern, am Ende werden circa 15-18 Kinder ab dem 1.2.20 voraussichtlich im Rahmen des Regelunterrichtes und eben nicht auf einer Ausfahrt ausgebildet.
Wir hoffen, dass im kommenden Schuljahr wieder alles seinen gewohnten Gang gehen kann, jetzt machen wir einfach das Beste draus – was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig.
Martin Schweigl und Claudia Nühs