Unser Ausflug ins Schulmuseum

Schreiben auf Schiefertafeln und Stockschläge zur Bestrafung: So war der Unterricht vor 100 Jahren. Die Eindrücke der Klasse 4b vom Besuch des Schulmuseums am 28. März 2014.

Schulmuseum
Schulmuseum
Unser Ausflug ins Schulmuseum war sehr schön. Der Lehrer, also der Museumsführer, hat sehr viel über die Schule von vor hundert Jahren erzählt. Alles war früher anders, und er hat erzählt, dass Frauen nur Lehrerinnen sein durften, wenn sie nicht verheiratet waren. Und die Kinder wurden mit Stockschlägen in der Schule bestraft.

Wir durften auch in einen Klassenraum gehen, der so gestaltet war wie vor hundert Jahren, das war cool. Ayca und Helin mussten in die Ecke gehen, weil sie geredet haben. Wir haben auch Namen bekommen wie vor hundert Jahren. Ich hieß Oscar. David, Abdulsamet und ich saßen ganz hinten, weil wir die Schlausten waren. Abdulsamet hieß Reinhold; wie David hieß, habe ich leider vergessen.
Von Arman 

Ein Ausflug ins Schulmuseum
Am Freitag, den 28.3., bin ich mit meiner Klasse ins Schulmuseum gefahren. Nach St.Pauli. Dort haben wir gelernt wie der Schultag von Schulkindern vor 100 Jahren war. Wir haben andere Namen bekommen und meiner war Julius. Wir hatten eine echte Stunde wie vor 100 Jahren und wir haben uns verkleidet. Dort haben wir komisch geschrieben, also die Schrift vor 100 Jahren. Der „Herr Lehrer“ war streng. Wir haben gelernt, dass die Ranzen früher Tornister hießen und ein paar reiche Kinder hatten einen Tornister mit Tierfell. Als letztes haben wir Im Märzen der Bauer gesungen. Akasya war unser Dirigent.
Von Asen

Ausflug zum Schulmuseum
Wir waren im Schulmuseum. Es war cool. Wir sollten uns auch so anziehen und stylen wie früher, aber ich wollte meine Haare nicht so unmodisch machen.
Der Mann, der uns alles erklärt hat, hat uns eine Frage gestellt und ich wusste als einziger die richtige Antwort und ich war sehr froh. Und als der Mann erzählt hat, dass die Kinder früher eingerissene Fingernägel hatten und den Kopf gekratzt haben und dann die Kopfhaut aufgerissen ist, da habe ich mich sehr geekelt. Später durfte ich bei einem kurzen Rollenspiel den Direktor spielen.
Wir haben auch mit einem Griffel geschrieben und das war cool. Mein Name war nicht mehr Sinan sondern Arthur. Und wir haben in alter Schrift geschrieben. Und wenn man was sagen wollte, musste man aufstehen.
von Sinan

Der Ausflug zum Schulmuseum
Erstmal hat uns ein Mitarbeiter des Schulmuseums was über die Kaiserzeit erzählt und hat uns ein Bild von der Alster gezeigt, von Hamburg also, so wie es dort früher aussah. Als wir danach Frühstückspause hatten, durfte man rumgehen und sich umschauen.
Danach sind wir in den kaiserzeitlichen Unterricht gegangen. Und wir haben so getan, als ob wir die Kinder sind vor hundert Jahren. Ayca und Helin hießen Gertrud und Hildegard und ich hieß Agnes. Unser Tag dort war sehr schön. Wir hatten eine Schiefertafel und die Kinder, die am Rand der Bank saßen, am Gang also, mussten zum Lehrer gehen und die Schiefertafeln abholen und sich wieder hinsetzen. Dann mussten wir sie auf Kommando durch die Reihen weitergeben. Wir hatten so viel Spaß.
Von Rozerin (Agnes)